Praktika sind wunderbar...
Überlegt euch mal was euer Studium ohne Praktika wäre!? Mein Studium wäre das langweiligste der Welt gewesen... Bei mir war es sogar so, dass ich ohne die positiven Erfahrungen der ESP-Praktika im 1. und 2. Semester nicht weiter studiert hätte.
Alltäglich quält sich wohl jeder Student in Vorlesungen, die mit der "wundervollen" Schulrealität, Kindern und Erziehung nicht im Geringsten zu tun haben, dennoch elementar für das Studium sein sollen. Und am Ende jedes schlechten Unitages fragt man sich: Wofür das alles?
Ohne Praktikum hätte ich gesagt: Man(n) weiß es nicht!
Mit Praktikum kann ich allerdings sagen: Man(n) weiß es!
Für mich, für die Schüler und ein (hoffentlich) erfülltes Berufsleben.
So gelingt es mir meistens, meine Frustration über ein Studium, fernab jedes Berufsbezuges, zu bekämpfen und führe daher ein zufriedenes Studentenleben in Flensburg.
Bei mir werden diese positiven Gedanken schließlich mindestens alle zwei Semester durch ESP1, ESP2, FSP1, FSP2 und Blockpraktikum aufgefrischt, wodurch ich eine Weile neuen Elan mit einbringen kann.
Allerdings frage ich mich, wie das die Professoren machen!? Mit was ermuntern die sich, mit welcher Motivation stehen die am Rednerpult, wenn sie vor einer Horde unwilliger und demotivierter Studenten Vorträge halten (müssen), die weder der zu unterrichtenden Schulart noch aktuellen wissenschaftlichen und didaktischen Entwicklungen entsprechen? Wie fühlt sich ein Professor oder Lehrbeauftragter in seiner Vorlesung über die Didaktik in der Schule, die undidaktischer und passiver für die Studenten nicht sein kann? Mit was kann man sich denn da noch ermuntern? Erfülltes Berufsleben? Gute Besoldung?
Es scheint oft, als seinen Professoren von ihrer Sache gefesselt und fasziniert!Ich wäre auch gerne so fasziniert, dennoch wird oft von Professoren vergessen, dass sich die Erkenntnisse aus 30 Jahre Unialltag nicht binnen 90 Minuten in den Köpfen der Durchschnittsstudenten fixieren lassen. Diese Studenten müssen irgendwann mit Kindern arbeiten, die weder Lesen und Schreiben noch Rechnen können. Zur Vermittlung und Festigung dieser Grundfertigkeiten hat die Grundschule vier Schuljahre! Wie warscheinlich ist es, dass in der Mathematik in dieser Zeit die Graphentheorie behandelt wird? Wie warscheinlich ist es, dass dieses Thema ernsthaft in einer Hauptschule thematisiert wird, in welcher die Kinder für gewöhnlich andere Defizite aufweisen? Beides ist ehrlich betrachtet sehr unwahrscheinlich! Warum stellt man sich nicht schon am Anfang in der Uni die Frage:Wozu die fachlichen Ansprüche der späteren Tätigkeit unangemessen hoch ansetzen, wenn es in der Didaktik scheitert. Schön,dass man Graphentheorie verstanden hat, aber schade eigentlich, dass man es nicht weitergeben, weil einem die Methodik und Didaktik dazu fehlt! Meine Behauptung ist daher:
Mehthodik und Didaktik lernt man nirgendwo besser als im Praktikum vom einem guten Mentor. Selbstsicherheit und den Umgang mit den Kindern lernt man nirgends besser, als in der Schule selbst! Wozu denn eigentlich 40 SWS in der Uni sitzen?
Die Uni sollte die Grundlagen schaffen, ohne dabei das spätere Anwendungsgebiet der Studenten aus den Augen zu verlieren und den Schwerpunkt der Bewertung der Studenten nicht nur auf fachlicher Ebene vornehmen, sondern stärker Praktika und Projekte in diese mit einfließen lassen. Schließlich soll in der Grund- und Hauptschule kein fachliches Genie, sondern eine kompetente Bezugsperson den Kindern zur Seite stehen. Vor diesem Hintergrung könnte sich dann auch so mancher Professor im Praktikum an den Fortschritten seines Studenten erfreuen, wenn dieser das Gelesene auch anwenden kann. Wie wäre das Studieren schön, wenn........
Alltäglich quält sich wohl jeder Student in Vorlesungen, die mit der "wundervollen" Schulrealität, Kindern und Erziehung nicht im Geringsten zu tun haben, dennoch elementar für das Studium sein sollen. Und am Ende jedes schlechten Unitages fragt man sich: Wofür das alles?
Ohne Praktikum hätte ich gesagt: Man(n) weiß es nicht!
Mit Praktikum kann ich allerdings sagen: Man(n) weiß es!
Für mich, für die Schüler und ein (hoffentlich) erfülltes Berufsleben.
So gelingt es mir meistens, meine Frustration über ein Studium, fernab jedes Berufsbezuges, zu bekämpfen und führe daher ein zufriedenes Studentenleben in Flensburg.
Bei mir werden diese positiven Gedanken schließlich mindestens alle zwei Semester durch ESP1, ESP2, FSP1, FSP2 und Blockpraktikum aufgefrischt, wodurch ich eine Weile neuen Elan mit einbringen kann.
Allerdings frage ich mich, wie das die Professoren machen!? Mit was ermuntern die sich, mit welcher Motivation stehen die am Rednerpult, wenn sie vor einer Horde unwilliger und demotivierter Studenten Vorträge halten (müssen), die weder der zu unterrichtenden Schulart noch aktuellen wissenschaftlichen und didaktischen Entwicklungen entsprechen? Wie fühlt sich ein Professor oder Lehrbeauftragter in seiner Vorlesung über die Didaktik in der Schule, die undidaktischer und passiver für die Studenten nicht sein kann? Mit was kann man sich denn da noch ermuntern? Erfülltes Berufsleben? Gute Besoldung?
Es scheint oft, als seinen Professoren von ihrer Sache gefesselt und fasziniert!Ich wäre auch gerne so fasziniert, dennoch wird oft von Professoren vergessen, dass sich die Erkenntnisse aus 30 Jahre Unialltag nicht binnen 90 Minuten in den Köpfen der Durchschnittsstudenten fixieren lassen. Diese Studenten müssen irgendwann mit Kindern arbeiten, die weder Lesen und Schreiben noch Rechnen können. Zur Vermittlung und Festigung dieser Grundfertigkeiten hat die Grundschule vier Schuljahre! Wie warscheinlich ist es, dass in der Mathematik in dieser Zeit die Graphentheorie behandelt wird? Wie warscheinlich ist es, dass dieses Thema ernsthaft in einer Hauptschule thematisiert wird, in welcher die Kinder für gewöhnlich andere Defizite aufweisen? Beides ist ehrlich betrachtet sehr unwahrscheinlich! Warum stellt man sich nicht schon am Anfang in der Uni die Frage:Wozu die fachlichen Ansprüche der späteren Tätigkeit unangemessen hoch ansetzen, wenn es in der Didaktik scheitert. Schön,dass man Graphentheorie verstanden hat, aber schade eigentlich, dass man es nicht weitergeben, weil einem die Methodik und Didaktik dazu fehlt! Meine Behauptung ist daher:
Mehthodik und Didaktik lernt man nirgendwo besser als im Praktikum vom einem guten Mentor. Selbstsicherheit und den Umgang mit den Kindern lernt man nirgends besser, als in der Schule selbst! Wozu denn eigentlich 40 SWS in der Uni sitzen?
Die Uni sollte die Grundlagen schaffen, ohne dabei das spätere Anwendungsgebiet der Studenten aus den Augen zu verlieren und den Schwerpunkt der Bewertung der Studenten nicht nur auf fachlicher Ebene vornehmen, sondern stärker Praktika und Projekte in diese mit einfließen lassen. Schließlich soll in der Grund- und Hauptschule kein fachliches Genie, sondern eine kompetente Bezugsperson den Kindern zur Seite stehen. Vor diesem Hintergrung könnte sich dann auch so mancher Professor im Praktikum an den Fortschritten seines Studenten erfreuen, wenn dieser das Gelesene auch anwenden kann. Wie wäre das Studieren schön, wenn........
Kristian - 19. Dez, 13:03


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